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HU 2026: Die TÜV-Checkliste für dein Bike – entspannt zur neuen Plakette (inkl. kostenloser PDF)

Die HU steht 2026 an? Mit unserer Motorrad TÜV Checkliste bereitest du dein Bike in wenigen Minuten gezielt auf die Prüfung vor – von Beleuchtung über Bremsen bis Reifen. Plus: kostenlose PDF zum Ausdrucken für Garage und Werkstatt, damit du nichts vergisst.

Wer regelmäßig fährt, merkt es oft erst beim Blick aufs Kennzeichen: Die nächste Hauptuntersuchung (HU) steht an. Für 2026 gilt weiterhin: Motorräder müssen in Deutschland alle 24 Monate zur HU – und je nach Erstzulassung ist die Abgasuntersuchung für Krafträder (AUK) Teil des Termins.
Damit du nicht wegen Kleinigkeiten zur Nachprüfung musst, lohnt sich ein strukturierter Vorab-Check. Genau dafür bekommst du hier eine Motorrad TÜV Checkliste mit den wichtigsten Prüfpunkten – plus kostenloser PDF zum Ausdrucken.

Was bedeutet „HU 2026“ fürs Motorrad – Fristen, Pflichtumfang, typische Stolpersteine

Die HU ist gesetzlich vorgeschrieben und prüft im Kern Verkehrssicherheit, Vorschriftsmäßigkeit und Umweltverträglichkeit.
Für Krafträder beträgt der Untersuchungsabstand 24 Monate. Das ist nicht nur „Faustregel“, sondern in den Prüffristen verankert.
Wichtig für Saisonfahrer: Liegt die Fälligkeit außerhalb deines Saisonzeitraums, verschiebt sie sich automatisch in den ersten Monat des Betriebszeitraums.
Und falls du den Termin überziehst: Seit 2012 wird die HU nicht mehr zurückdatiert – du bekommst nach bestandener Prüfung wieder die volle Laufzeit (bei Motorrädern 24 Monate), auch wenn du zu spät warst.
Zur AUK: Bei vielen Prüforganisationen wird betont, dass die AUK für Krafträder pflichtig ist (u. a. für nach 01.01.1989 erstzugelassene Modelle) und meist direkt im HU-Termin erfolgt; eine bereits durchgeführte AUK darf maximal zwei Monate vor dem HU-Monat liegen.

Diese Unterlagen solltest du griffbereit haben (und warum sie entscheidend sind)

Ein häufiger „unnötiger“ Grund für Verzögerungen sind fehlende Nachweise. Prüforganisationen nennen als Basis: Zulassungsbescheinigung Teil I, sowie bei Änderungen am Fahrzeug ABE/Teilegutachten, ggf. Reifenfreigaben bzw. Nachweise zur Reifenpaarung.
Der Prüfer gleicht außerdem Fahrgestellnummer (VIN) und Typschild mit den Papieren ab – beides muss vorhanden und lesbar sein.

Praxis-Tipp: Lege alles in eine Mappe, inklusive Nachweisen für Zubehör (Lenker, Spiegel, Auspuff, Hebel, Anbauteile). Genau hier spart ein vorbereitetes Set Nerven – egal, ob du selbst schraubst oder dein Bike z. B. bei Motorrad Braha zum Vorab-Check abgibst.

Die Motorrad TÜV Checkliste: Was Prüfer wirklich sehen wollen (8 Bereiche, die fast immer zählen)

Auch wenn jede HU individuell ist: Der Prüfumfang lässt sich in klare Baugruppen aufteilen. Zu den typischen Prüfpunkten gehören Beleuchtung/Elektrik, Lenkung, Bremsen, Räder/Reifen sowie Antrieb/Fahrwerk/Rahmen/Anbauteile.
Das ist hilfreich, weil du dein Bike damit wie der Prüfingenieur „von außen nach innen“ prüfst.

1) Beleuchtung & Elektrik – kleine Defekte, große Wirkung

Kontrolliert werden u. a. intakte Leuchtengehäuse/Rückstrahler und die Funktion aller vorgeschriebenen Leuchten (Abblend-/Fernlicht, Blinker, Bremslicht etc.) sowie Hupe und ein ordentlicher Zustand der elektrischen Leitungen.
In der Praxis sind Wackelkontakte, korrodierte Stecker oder ein schwaches Bremslicht Klassiker – oft schnell behoben, aber HU-relevant.

2) Lenkung & Bedienung – Spiel, Rastpunkte, sichere Befestigung

Die Lenkung muss leichtgängig sein und darf keine Rastpunkte aufweisen; Lenker, Griffe und Anbauteile müssen sicher befestigt sein.
Auch Spiegel zählen hier: Sie müssen intakt und fest montiert sein.

3) Bremsen – Dichtheit, Verschleiß, Wirkung

Prüflisten nennen explizit Bauteile wie Hebel, Leitungen, Schläuche, Beläge, Scheiben/Trommeln, außerdem Bremsflüssigkeitsstand und Dichtheit.
Wenn der Hebelweg „schwammig“ ist, Bremsleitungen porös wirken oder die Beläge am Limit sind, kann das schnell zum erheblichen Mangel werden.

4) Räder & Reifen – Profil ist nur die Mindestanforderung

In vielen Checklisten wird die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm genannt (bei Leichtkrafträdern 1,0 mm), plus korrekte Dimensionen, Laufrichtung und Schadfreiheit (Risse/Beulen/Schnitte).
Ebenfalls wichtig: Sind Felgen/Speichen in Ordnung und Achsen gesichert?

5) Antrieb, Fahrwerk, Rahmen & Anbauteile – der „Sicherheitsblock“

Hier geht’s um fest sitzende Schraubverbindungen, Zustand von Kette/Ritzel/Kettenrad, Dichtheit von Gabel/Federbein, funktionierende Ständer und um Anbauteile ohne scharfe Kanten.
Auch Undichtigkeiten (Öl/Kraftstoff) werden im Rahmen der Sichtprüfung bewertet.

6) Auspuff, Geräusch & AUK – legaler Zustand zählt

Prüforganisationen verweisen darauf, dass neben der technischen Sicherheit auch Abgas- und Geräuschaspekte geprüft werden; bei der Motorrad-HU gehört dafür die AUK in den vorgesehenen Fällen dazu.

7) Änderungen & Zubehör – Nachweise vermeiden Diskussionen

Technische Änderungen sind Teil des Prüfumfangs; fehlende ABE/Eintragungen sind ein unnötiges Risiko.

8) Der realistische Ablauf – was passiert an der Prüfstelle?

Als grobe Orientierung: Die HU ist eine zerlegungsfreie Untersuchung; u. a. wird beschrieben, dass nach einer kurzen Fahrt/Sicht- und Funktionsprüfung ein Prüfbericht erstellt wird.

Mängel richtig einordnen: „gering“ ist nicht „egal“

Für dich als Halter ist wichtig, wie Mängel klassifiziert werden – denn davon hängen Plakette und Fristen ab. Es gibt u. a. die Einstufungen ohne Mängel, geringe Mängel, erhebliche Mängel, gefährliche Mängel und verkehrsunsicher.
Bei geringen Mängeln kann die Plakette erteilt werden, der Mangel muss aber zeitnah behoben werden; bei erheblichen/gefährlichen Mängeln gibt es keine Plakette und du musst zur Nachprüfung, in der Regel innerhalb eines Monats.
Genau deshalb ist eine saubere Vorbereitung so wertvoll: Ein defektes Standlicht oder ein falsch eingestellter Bremslichtschalter ist technisch banal – organisatorisch aber potenziell teuer.

Was kostet es, wenn du unvorbereitet bist? (und warum sich 30 Minuten Check lohnen)

Der ADAC nennt für die HU inkl. Abgasuntersuchung bei Motorrädern grob rund 75 bis 100 Euro (je nach Prüfstelle/Bundesland) – und für die Nachuntersuchung können zusätzliche Gebühren anfallen.
Außerdem wird beschrieben: Wer die HU um mehr als zwei Monate überzieht, muss mit einem vertieften Check (ca. +20 % Gebühr) rechnen und es drohen Verwarn-/Bußgelder je nach Dauer der Überziehung.
Kurz gesagt: Ein systematischer Vorab-Check ist eine der günstigsten „Versicherungen“ gegen unnötige Folgekosten.

Kostenlose PDF: HU 2026 Motorrad TÜV Checkliste zum Ausdrucken

Damit du die Punkte nicht nur liest, sondern wirklich abhaken kannst, habe ich dir eine druckfertige PDF-Checkliste erstellt – ideal für Garage, Werkstatt oder als Vorbereitung für den Termin (auch praktisch, wenn du vorher bei Motorrad Braha oder einer anderen Werkstatt einen Vorab-Check machen lässt).

➡️ Download: HU 2026: Motorrad TÜV Checkliste

Mini-Finalcheck (2 Minuten, bevor du losfährst)

Rein pragmatisch: Licht an/aus, Blinker links/rechts, Bremslicht vorne/hinten testen, Hupe drücken, Reifen sichtbar prüfen, Papiere einstecken. Die meisten „ärgerlichen“ Mängel liegen genau in diesem Bereich.

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